Glossar

Arec

In der Sprache der Vatrá bedeutet das Wort so etwas wie ‚Prinz‘ oder ‚kommender Herrscher‘. Hin und wieder wird es auch als Kosename verwendet.

Arnunta

Feier zum 50. Hochzeitstag

Dyn

Männlicher Gefährte

Ein Leben für ein Leben

Dies ist ein Gesetz, nachdem ein Vampir ein Leben schuldet, wenn er das Leben eines anderen nahm. Es kann aber auch so ausgelegt werden, dass dem Vampir ein Leben zusteht, wenn er jemanden gerettet hat. Zum Beispiel kann dann die Tochter des Geretteten eingefordert werden. Die Schuld ist vererbbar, solange, bis sie eingelöst wurde oder der, dem das Leben zusteht, stirbt.

Puppet

In Ungnade gefallener Vampir oder Vampirin, die in die Sklaverei verkauft, oder in dieser geboren wurde. Heutzutage sind Puppets seltener als früher, aber es kommt immer noch vor – und ist nach vampirischen Recht auch immer noch legal. Eine Puppet steht ihren Besitzern mit Blut und Körper zur Verfügung, verrichtet niedere Arbeiten und besitzt keinerlei eigene Rechte oder Besitz. In der Regel wird nur in den höheren Klassen der Vampire mit Puppets gehandelt, in mittelständigen Haushalten kommen sie nicht vor.

Udar molotka

Übersetzt bedeutet es ‚Schlag des Hammers‘ und beschreibt einen uralten vampirischen Brauch in Russland. Wenn einem Vampir Unrecht getan wurde, schickt er dem Verursacher einen Fluch in Form einer Münze. Dieser Fluch wird den Verursacher und seine Familie heimsuchen, bis die Schuld beglichen ist und der, dem Unrecht getan wurde, die Münze aus freien Stücken zurücknimmt. Unter den moderneren Vampiren ist dieser Brauch aus der Mode gekommen, die alten Familien besinnen sich jedoch noch darauf und wenden ihn hin und wieder an.

 

 

Rassen

Vampire, reinrassig

Vampire sind eine lebende Rasse, d.h. sie werden geboren und nicht gebissen und gewandelt. Legenden besagen, dass sie und die Ratnik derselben Rasse entspringen und sich unterschiedlich entwickelt haben.

Reinrassige Vampire können sich nicht im Tageslicht aufhalten, da reines Sonnenlicht sich stark schädigend auf ihre Biologie auswirkt. Sie gehen nicht – wie in Film und Fernsehen gern dargestellt wird – in Flammen auf, aber ihre Zellen beginnen zu zerfallen, was schließlich zum Tode führt.

In der Regel ziehen reinrassige Vampire es vor, sich von anderen Vampiren zu ernähren. Grundsätzlich vertragen sie auch menschliches Blut, auch wenn es nicht die selben Nährwerte wie Vampirblut hat.

Die Oberschicht hält sich allerdings so gut es geht von den Menschen fern, sowohl was die Blutaufnahme, als auch, was die Fortpflanzung angeht.

Vampire, Mischlinge

Neben den reinrassigen Vampiren, gibt es auch die – oftmals nicht so gern gesehenen – Mischlinge. Die häufigste Mischform ist die aus Mensch und Vampir und kommt oft nur in der Mittelschicht oder den unteren Vampirschichten vor. Sie sind auch die offiziellen “Mischlinge”. Sehr sehr selten gibt es Mischungen von Vampir und Werwolf oder Vampir und Blutwolf.

Die Werwölfe stehen in der vampirischen Achtung fast ganz unten, sogar weit unter den Menschen. Auf der letzten Stufe nach ihnen kommen die Blutwölfe.

Werwölfe

Werwölfe bewegen sich meistens in ihrer menschlichen Form. Nur in den drei Tagen vor, an und nach dem Vollmond werden sie gezwungen, ihre wölfische Form anzunehmen. In dieser Zeit sind sie hochaggressiv und können sich nur schwer kontrollieren. Die meisten Werwölfe ziehen sich zu dieser Zeit in die Berge oder andere abgelegene Gegenden zurück. 

Werwölfe können sich mit Menschen nicht fortpflanzen, da sie – trotz ihres menschlichen Aussehens – biologisch nicht kompatibel sind. Woher die Rasse ursprünglich kommt und warum sie den Menschen so ähnelt, ist unbekannt.

Werwölfe pflanzen sich nur untereinander oder – in sehr seltenen Fällen – mit Vampiren fort. Rein theoretisch wäre auch eine Kreuzung mit einem Ratnik möglich, ein solcher Fall ist aber bisher nicht bekannt. 

Blutwölfe

Ein Blutwolf ist ein Mischling aus Vampir und Werwolf. Im Gegensatz zu den offiziellen “Mischlingen” – den Nachkommen von Vampiren und Menschen – gibt es von dieser Rasse nur wenige Exemplare. Da Vampire die Werwölfe verachten, kommt es nur sehr selten zu Kontakten, aus denen sich Nachkommen ergeben.

Sie gelten bei den Vampiren als eine brutale Rasse, in der noch immer das Recht des Stärkeren gilt. Meistens leben sie in kleinen Rudeln weit ab von den Menschen in den Bergen. Nur selten kommen sie in die Städte und wenn, werden sie von den Vampiren verächtlich gemieden.

Da auch Blutwölfe nicht in der Lage sind, sich mit Menschen fortzupflanzen und sie von den Vampiren ausgegrenzt werden, sind sie darauf angewiesen, ihren Genpool innerhalb der eigenen Rasse regelmäßig zu erweitern.

Das zwingt sie zum Wandern. Die Rudel, in denen die Blutwölfe zusammenleben, sind klein, aber dennoch werden hin und wieder junge Wölfe (sowohl weibliche, als auch männliche), losgeschickt, um sich einem anderen Rudel anzuschließen und dort frisches Blut einzubringen.

Hybriden 

Als Hybriden werden Nachkommen bezeichnet, deren Eltern aus verschiedenen Rassen stammen und mindestens einer der Elternteile selbst einer Mischlingsrasse angehört.

Dies ist meistens bei Blutwölfen und Vampiren der Fall. Bedenkt man die sozialen Abstände zwischen Vampiren und Werwölfen, kommt diese Konstellation nur äußerst selten – bis nie – zustande. 

Vampirische Wissenschaftlicher streiten darüber, ob die Hybriden überhaupt als eigene Rasse anerkannt werden sollen, oder ob es sich um “bedauerliche Zwischenfälle” handelt.

Hybriden pflanzen sich – wenn überhaupt – nur äußerst schwerfällig fort. Ob eine Fortpflanzung mit einem Menschen überhaupt möglich ist, kommt immer darauf an, wie stark die Werwolfgene im Hybriden noch vertreten sind.

Die besten Chancen auf Nachwuchs haben Hybriden untereinander, mit Vampiren, Werwölfen und in Ausnahmefällen mit Mischlingen.

Ratnik 

Die Ratnik sind Schattenwesen. Der Legende nach stammen sie von den Vampiren ab, haben sich im Laufe der Zeit jedoch in eine andere Richtung entwickelt. So bilden sie zwar ebenfalls Fangzähne aus, sind in ihrer Ernährung aber nicht auf Blut angewiesen. Für sie ist das Trinken eher ein Kick, der besonders bei jugendlichen Ratniks sehr beliebt ist.

Seit Jahrtausenden gehen aus ihren Reihen die tödlichsten Krieger der Erde hervor. Sie leben sehr im Einklang mit der Natur und deren Magie, weshalb sie eng mit den Vatrá verbunden sind. Für einen Ratnik-Krieger ist es eine große Ehre, zum Schutz eines Vatrá ausgewählt zu werden.

Vatrá

Die Vatrá sind eine uralte Rasse von Feuerwesen. Sie werden nicht nur unglaublich alt, sondern pflanzen sich auch nur sehr selten fort, weshalb ihre Zahl gering ist. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Feuer zu erschaffen und zu beherrschen, gelten sie als eine der letzten magischen Rassen der Erde. Die Macht ihrer Königin geht über die übliche Feuermagie hinaus – sie ist in der Lage, Seelenmagie zu wirken.

Um den Schutz der wenigen lebenden Vatrás zu gewährleisten, wird bei jeder entstehenden Schwangerschaft ein Ratnik-Krieger erwählt, der die schwangere Vatrá begleitet und das Kind vom Augenblick seiner Zeugung bis zu dessen Tod beschützt.

 

Let’s go Savage…

Die Wesen aus Savage haben alle ihre eigene Persönlichkeit, ihre eigene Geschichte – und ihre eigenen Geheimnisse.

Warum ist Jackson von einer blauen Flüssigkeit abhängig? Wieso kommt ein Sturm auf, wenn Bruce wütend wird und was hat der charmante Blutwolf Elias mit der reinrassigen Cassia zu tun? 

Das und mehr verrate ich dir auf der versteckten Figurenseite der Savage-Charaktere!

Damit du dich nicht selbst spoilerst, rate ich dir, zuerst alle bereits erschienenen Savage-Bücher zu lesen, bevor du auf die Figurenseiten gehst. Mit jeder Neuerscheinung werden neue Geschichten und Hintergrundinfos dazukommen. Es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen!

Du kennst die Savage-Romane noch nicht?
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„Weißt du, dass der Held einer Geschichte plötzlich der perfekte Partner ist, wenn er endlich geschnallt hat, dass er verliebt ist, das passiert immer nur in Filmen und Büchern. In der Realität machen wir Fehler. Niemand von uns ist perfekt.” 


– Bruce, Schatten der Vergangenheit