Ally! Der Autorinnenpodcast – Episode 002: Du stehst WANN auf? Holy sh*t!

Ally! Der Autorinnenpodcast – Episode 002: Du stehst WANN auf? Holy sh*t!

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich um 5 Uhr früh aufstehe. Mein Arbeitsplatz ist im Homeoffice, ich habe flexible Stunden und kann anfangen wann ich will – und trotzdem klingelt mein Wecker um 5 Uhr.

Warum? Weil es verdammt viele Vorteile hat – welche, bespreche ich mit dir in Episode 2 meines Podcasts.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine grobe Zusammenfassung der Folge, für mehr Infos habe ich dir die Folge hier eingebunden:

Jeder Mensch ist anders

Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jeder Mensch darauf abfährt, um 5 Uhr früh aufzustehen – oder dass nicht jeder Mensch um 5 Uhr früh funktioniert.

Aber auch ich dachte lange Zeit, dass ich eine Nachteule bin. Und heute funktioniere ich am besten, wenn ich so früh aufstehe. Deshalb mein Tipp: Wenn dich das Thema interessiert, probiere es unbedingt einmal aus. Vielleicht überraschst du dich ja selbst.

WARUM zur Hölle tust du das?

Warum ich trotz Homeoffice und freien Stunden um 5 Uhr aufstehe?

Ganz einfach:

  • weil ich sowohl das frühe Aufstehen, als auch das lange Schlafen gestetet habe, und früh am Morgen einfach besser funktioniere
  • weil ich in Ruhe arbeiten kann (für mein Autorenbusiness), wenn die Welt noch schläft
  • weil ich so früh am Morgen die Zeit und die Ruhe habe, mich auf den Tag einzustimmen (z.B. mit Wasser trinken, Sport oder Yoga, meinem Journal etc.)
  • weil ich den Tag grundsätzlich produktiver und motivierter angehe, wenn ich früh aufstehe
  • weil ich weiß, dass ich Nachmittags auch mal in ein Tief schlittere und die wichtigsten Aufgaben dann schon erledigt sind

WIE zur Hölle machst du das?

Pünktlich ins Bett gehen

Wenn ich erst nachts um eins ins Bett gehe, weil ich zum Beispiel mal länger arbeite, stehe ich natürlich nicht um 5 Uhr auf. Deshalb achte ich darauf, rechtzeitig genug ins Bett zu gehen (22 Uhr), um meine 7 Stunden Schlaf zu bekommen – das ist die perfekte Stundenanzahl für mich.

Immer zur selben Uhrzeit aufstehen

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier. Wenn ich immer zu unterschiedlichen Uhrzeiten aufstehe, gewöhne ich mich aber an gar nichts. Deshalb ist es wichtig, gerade zu Beginn wirklich immer um 5 Uhr (auch im Urlaub und am Wochenende) aufzustehen. An dem Punkt mit dem Wochenende arbeite ich allerdings noch – hier schlafe ich auch gern mal bis um 7 Uhr aus (meist, weil ich zu spät ins Bett gegangen bin).

Einen guten Grund haben, um aufzustehen

Meine Gründe, morgends aufzustehen, habe ich oben schon aufgelistet. Außerdem hilft mir eine Routine dabei, in meinen Tag zu starten. Die muss nicht besonders ausgefallen sein. Im Grunde gehe ich erst ins Bad und gieße mir dann ein großes Glas Wasser ein, das ich dann gleich trinke. Meine Routine hat noch weitere Punkte (die ich in der Episode nenne), aber der Sinn sollte hier schon klar sein: Ich kann auf Autopilot laufen und komme in die Gänge, ohne dass ich groß nachdenken muss.

Fitness & Ernährung

Mit dem Thema Ernährung beschäftige ich mich schon eine ganze Weile und beobachte die Reaktionen meines Körpers auf Dinge, die ich esse (das ist super spannend, wenn man dafür erstmal einen Blick entwickelt hat). Ich weiß zum Beispiel, dass der Tag gelaufen ist, wenn ich Mittags Junkfood esse. Ich werde müde, unkonzentriert und lustlos. Den Rest des Tages hänge ich also auf der Couch und mache nichts mehr. Koche ich mir ein leckeres gesundes Essen und nehme nur eine vernünftige Portion zu mir, ohne mich zu überfressen, ist alles gut.

Darauf zu achten, was ich esse, wann ich esse und wie ich mich auf täglicher Basis bewege, hat mich in meiner generellen Leistungsfähigkeit, meiner Motivation und meiner Energie einen großen Schritt weitergebracht.

Rausfinden, was für dich funktioniert

Aber zurück zum Aufstehen: Natürlich läuft auch bei mir nicht jeder Tag perfekt. Je nachdem, wie hart das Training am Vortag war, wie viel ich mit dem Kopf gearbeitet habe (ich liebe es, den ganzen Tag produktiv und kreativ zu sein, aber es saugt mich auch leer), wann ich ins Bett gegangen bin, wie das Wetter ist (Hitze) oder auch nur wo ich in meinem monatlichen Zyklus stehe (Hormone sind Arschlöcher), bin ich manchmal einfach müde.

An solchen Tagen brauche ich etwas mehr Hilfe, um in die Gänge zu kommen, weshalb ich mich durch viele Tipps und Tricks getestet habe, um herauszufinden, was für mich funktioniert (was das im einzelnen ist, erzähle ich dir in der Podcast-Episode).

 

Zitat Autorenleben in der Pandemie Ally Autorinnenpodcast

 

Das Wichtigste: Mach dir keinen Stress

Das ist eine Lektion, die ich auf die harte Tour lernen muss (und die ich trotzdem immer wieder neu lernen muss): Mach. Dir. Keinen. Stress.

Klar, manchmal ist das Leben einfach stressig, aber oft setzen wir selbst auch nochmal einen drauf. Das ist nicht cool. Sei öfter mal nachsichtig mit dir.

An Tagen, an denen ich absolut nicht in die Gänge komme, weiche ich eben von meiner Routine ab. Dann nehme ich die Wäsche von der Leine, beziehe mein Bett oder setze mich einfach mit einem Roman und einer Tasse Kakao auf die Couch, um ein bisschen zu lesen.

Vor einer Weile kämpfte ich sehr damit, um 5 Uhr aufzustehen, schlief immer wieder ein und wachte grundsätzlich um Punkt 6 Uhr wieder auf. Also habe ich meinen Wecker für ein paar Wochen auf 6 Uhr eingestellt und meinen Tag entsprechend geplant. Weil es eben so war. Irgendwann habe ich ihn zurück auf 5 Uhr gestellt und es funktionierte wieder.

Es ist wichtig, dass du dir ein Ziel setzt und auch dafür arbeitest, es durchzuziehen (und ja, manchmal muss man dafür eben auch das Popöchen zusammenkneifen). Aber manchmal muss man eben auch für eine Weile die Leine lockerer lassen und sie dann langsam wieder einholen. Wenn du lernst, auf deinen Körper zu hören, wird er dir schon sagen, was davon gerade richtig ist.

Auch das ist ein wichtiger Teil (nicht nur beim Aufstehen, sondern bei allem eigentlich): Setze dich mit dir selbst auseinander. Lern dich kennen, finde heraus, wie du tickst und wie du funktionierst. Welche äußeren und inneren Einflüsse dich wie beeinträchtigen. Wenn du lernst, mit dir selbst umzugehen, eröffnest du dir unglaublich viele Möglichkeiten.

Wann stehst du morgens auf – bist du ein Morgenmensch oder eine Nachteule?

 

Ally! Der Autorinnenpodcast – Episode 001: Autorenleben in der Pandemie

Ally! Der Autorinnenpodcast – Episode 001: Autorenleben in der Pandemie

Autorenleben in der Pandemie – normalerweise erleben sowas wohl nur Autor:innen, die im dystopischen Genre schreiben, wenn sie in ihre Geschichten eintauchen. Jetzt hatten wir alle etwas davon. In Episode 001 meines neuen “Autorinnenpodcast” spreche ich darüber, wie sich die Pandemie auf meine Arbeit als Autorin ausgewirkt und was sich für mich verändert hat.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine grobe Zusammenfassung der Folge, für mehr Infos habe ich dir die Folge hier eingebunden:

Hier findest du die in der Folge genannten Kanäle und Links:

Die Pandemie schlägt zu

Ich hatte mein erstes richtiges “Pandemietief” ungefähr zwischen Woche 5 und Woche 7 der Selbstisolation. Vorher hat sich die neue Situation nicht allzusehr auf mein Leben ausgewirkt, da ich ohnehin im Homeoffice arbeite und mich in den letzten Monaten und Jahren auch hauptsächlich auf die Arbeit konzentriert und beim Einkaufen noch nie gern mit Fremden vorm Haferflockenregal geschmust habe.

Aber auch, wenn ich dazu neige, mich hin und wieder zu verkriechen, bin ich keine “Insel” und brauche meine regelmäßigen Dosen “andere Leute”. Denn ich bin ein Mensch und als solcher brauche ich soziale Kontakte, um nicht zu verkümmern, egal wie gut ich auch allein klar komme.

Der Zusammebruch

Es fühlt sich seltsam an, von einem “Zusammenbruch” zu schreiben, jetzt, da es mir wieder gut geht. Das klingt schwach und ich mag es nicht, schwach zu sein oder zu wirken – weil ich viele Jahre damit verbracht habe, schwach zu sein (aber das ist eine andere Geschichte).

Was ich aber gelernt habe in den letzten Monaten ist es, dass es manchmal eben doch okay ist, schwach zu sein. Es bedeutet nicht, dass ich hilflos bin, es bedeutet nur, dass ich sehr lange stark war und jetzt einen Moment brauche, in dem ich alles rauslassen und mich davon erholen kann.

Ich hatte stundenlange Heulattacken, war müde und unmotiviert und habe teilweise nur vor mich hingestarrt und ja – das hat sich auch ein paar Tage lang gehalten. Und das war in Ordnung.

Meine Lösung, um aus dem Tief wieder rauszukommen: Ich war mit meiner Mutter und einer Freundin spazieren (an verschiedenen Tagen, da die 1:1-Regel galt). Und ich habe gemerkt, wie anders (und wie viel besser) es ist, wenn man mit einem echten Menschen interagiert, anstatt nur zu Videochatten. Denn ja, es gab eine Abstand und man ist sich nicht zu nahe gekommen. Aber es war eben auch ein anderer Mensch präsent. Und manchmal ist das schon alles, was man braucht (auch wenn ich denke, dass die Bewegung an der frischen Luft und in der Natur ein weiterer wichtiger Aspekt war).

Was habe ich für die zweite Welle gelernt?

Zunächst einmal: Ja, ich rechne mit einer zweiten Welle. Die Leute wurden bereits bei den ersten Lockerungen schon super unvorsichtig, es gab Feiern und Gelage in Parks und Wohnungen, es wurde geknuddelt und so getan, als wäre nie etwas gewesen.

Wenn ich mich irre und es keine zweite Welle gibt: Umso besser! I’m in for it!

Aber ich bereite mich – vor allem mental – lieber darauf vor, dass es eine geben wird und bin dann glücklich, wenn ich mich irre, als nochmal so unvorbereitet in diese Situation zu schliddern.

Was ich gelernt habe:

  • Der Kontakt zu Menschen, aber auch zur Natur ist wichtig (Pflanzen, Balkon, Spaziergänge, Abstand aber Anwesenheit)
  • Es ist unglaublich wichtig, sich um sich selbst und seine Bedürfnisse zu kümmern und Auszeiten zu nehmen. 
  • Mein Journal. Ich konnte Gedanken aus meinem Kopf kriegen, über meine Gefühle und Gedanken reflektieren und einen besseren Einblick in mich selbst erhalten und das ist gerade in diesen Zeiten unglaublich wichtig.
  • Sport und gesunde Ernährung. Ich habe sehr deutlich gemerkt, wie schlecht sich Junkfood und ähnlicher Mist auf meine Laune und Verfassung auswirken. Und wenn die weltweite Situation ohnehin schon eine Gratwanderung ist, ist es keine gute Idee, sich noch mehr aufzuladen, nur weil es 60 Sekunden lang gut schmeckt. Die Verhältnismäßigkeit ist hier für mich nicht gegeben.
  • Ich kann das. Die ganze Situation war groß und scary und ja es ist nicht mehr alles so, wie es vorher war und wie ich es gewohnt bin. Aber ich habe es überstanden, dazu gelernt und weiß jetzt, dass es geht. Das ist eine wichtige Erfahrung.

 

Zitat Autorenleben in der Pandemie Ally Autorinnenpodcast

 

Was hat sich bei mir geändert? 

Natürlich ist die Situation mit all den Änderungen um mich herum eine neue und ich habe mein Leben entsprechend angepasst.

  • Mein Tagesplan. Zum einen habe ich viele Varianten ausprobiert und nehme auch immer noch feine Veränderungen vor, zum anderen habe ich gelernt, mir wieder mehr “Fokusräume” zu schaffen (Zeiten, in denen ich das Handy weglege und mich in Blocks von 30 – 60 Minuten auf eine Aufgabe konzentriere).
  • Flugmodus bis um 10 Uhr. Ich trete mit anderen Menschen erst ab 10 Uhr früh in Kontakt. Um das einzuhalten, habe ich morgens den Flugmodus an. Die ersten Stunden des Tages gehören nur mir, meiner Routine und den ersten Aufgaben. Hin und wieder schleift es hier, aber ich arbeite daran.
  • Mein Output. Ich habe meinen YouTube-Kanal erstmal auf Eis gelegt und dafür zum Podcast gewechselt, weil das weniger Arbeit bedeutet. Auch habe ich die Frequenz der Postings und sonstigem Output verringert, damit ich mich auf das Wichtigste (Bücher schreiben, der Podcast und Patreon) konzentrieren kann.
  • Mein Denken und Handeln. Die Pandemie hat mich gezwungen, mich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Ich sehe klarer, sortiere gewissenhafter aus und bin dadurch produktiver (was nicht mehr Arbeit bedeutet).
  • Der neue Podcast. Die Sache, die nicht ging, sondern kam, ist mein neuer Podcast. Ich habe schon ewig mit dem Gedanken gespielt und freue mich, sie jetzt umgesetzt zu haben. Das Aufnehmen und Schneiden einer Podcastfolge macht mir viel Spaß und ich habe schon spannende Themen in petto (wenn du einen Themenwunsch hast, schreibe ihn in die Kommentare).

Wie bist du mit deinem Autor:innenleben in der Pandemie umgegangen? Schreib es mir gern in die Kommentare!

 

Die Woche der Liebe

Die Woche der Liebe

Bald ist es soweit: Die Woche der Liebe startet (vom 01.06.20 – 07.06.20)! Aber was ist #DieWochederLiebe eigentlich?

Die Grundidee der Woche der Liebe

Ursprünglich habe ich mir die Woche der Liebe als Ausgleichsveranstaltung zur LoveLetterConvention in Berlin (die meines Wissens nach am 01.06. & 02.06. stattfinden sollte) ausgedacht.

Die Idee war, allen, die nicht zur LLC können, oder wollen, online ein Event rund um das Thema Liebe zu widmen – und zwar interaktiv. Egal ob du AutorIn, LeserIn oder BloggerIn bist. Das Ziel ist es, über unsere selbstgeschriebenen oder am liebsten gelesenen Bücher zu sprechen, über das Thema Liebe an sich, uns untereinander auszutauschen und uns miteinander zu verbinden.

Finde neue AutorInnen, die du gern liest, mit denen du dich gern beratend austauschen möchtest oder hab einfach nur Spaß, bei einer schönen Tasse Tee alle Beiträge anzusehen.

Wie du die Woche der Liebe nutzt, bleibt ganz dir überlassen.

 

Wie kann ich an der Woche der Liebe teilnehmen? 

Teilnehmen kann jeder, der möchte. Bereite dazu einfach sieben Beiträge zu den vorgeschlagenen Themen vor und poste sie am entsprechenden Tag.

Wichtig: Ergänze deine Bildbeschreibung oder Video-Unterschrift durch den Hashtag #DieWocheDerLiebe, damit alle deine Beiträge finden können. 

Um noch aktiver teilzunehmen, suche auch selbst nach dem Hashtag, like, kommentiere und teile die Beiträge der anderen.

Klingt einfach? Ist es auch! Hier hab ich nochmal einige Worte dazu per Videobotschaft für dich:

Die Woche der Liebe: Die Themen

💕 Tag 1 (Montag): Hallo & Warum

Heute geht es los! Stelle dich deinen LeserInnen und den MitteilnehmerInnen vor! Wer bist du, was gibt es spannendes über dich zu wissen und warum hast du dich entschlossen, im Genre Liebe (egal welcher Art) zu schreiben? 

Falls du nicht in dem Genre schreibst, aber mitmachen magst, verrate uns, warum es Liebesplots in deinen Büchern gibt oder warum du gern Liebesgeschichten liest.

💕 Tag 2 (Dienstag): Das literarische Vorbild⠀

Wer hat dich inspiriert, dich im Thema Liebe in deinen Büchern auszuprobieren? Hast du mit einer/einem KollegIn zusammen geschrieben? Oder Bücher gelesen, die dir besonders gut gefallen? Was hat dich so daran gereizt, dass du beschlossen hast, es selbst zu versuchen? Oder warum hast du angefangen, Liebesgeschichten zu lesen?

💕 Tag 3 (Mittwoch): Der erste Liebesroman⠀

Poste heute ein Zitat aus deinem allerersten Liebesroman (den du geschrieben oder gelesen hast)! Welche Stelle aus dem Buch hat dich besonders berührt? 

Falls du – z.B. als LeserIn – das Buch nicht mehr hast, wähle stattdessen einfach deinen Lieblingsroman aus. 

💕 Tag 4 (Donnerstag): Darf ich vorstellen …

Stelle uns heute drei AutorInnen vor, die im Bücher im Bereich Liebe verfassen und die du schätzt oder einfach nur gern liest! Verlinke auch ihre Kanäle, damit auch andere bei ihnen gleich mal stöbern gehen können.

💕 Tag 5 (Freitag): Mein aktueller Liebesroman

Poste heute ein Zitat aus deinem aktuellen Liebesroman. Das kann ein Roman sein, den du gerade veröffentlicht hast, den du gerade schreibst, oder den du gerade liest, bzw. zuletzt gelesen hast. Verlinke auch gern den/die AutorIn!

💕 Tag 6 (Samstag): Sexszenen 

Sex gehört – nicht immer, aber sehr oft – zur Liebe dazu. Hält der Sex auch in deinen Büchern Einzug, oder nicht (alternativ, liest du gern Sexszenen oder nicht)? Warum?

💕 Tag 7 (Sonntag): Ending with a kiss

Den letzten Tag verbringen wir mit einem ersten Kuss. Teile mit uns eine Szene von einem ersten Kuss und nenne dein Buch, oder verlinke den/die AutorIn dazu! 

 

Und jetzt: viel Spaß!

Das wars auch schon! Wenn du noch Fragen hast, schreibe mir gern in die Kommentare, oder melde dich über mein Kontaktformular bei mir.

Ich freue mich immer über den Austausch mit KollegInnen und LeserInnen und freue mich schon sehr auf all eure Beiträge!

Liebe Grüße,
Ally

 

Mit diesem Buch nehme ich am NaNo teil!

Mit diesem Buch nehme ich am NaNo teil!

HAPPY NANOWRIMO!

Es ist wie jedes Jahr: Zuerst wollte ich nicht am NaNoWriMo 2019 teilnehmen. Dann dachte ich mir, ich könnte teilnehmen, aber nicht offiziell, sondern meinen eigenen NaNo veranstalten. Dazu habe ich eine Exceltabelle gebastelt, die ich dann über AuthorWing (im Bereich Ressourcen) auch allen anderen Autoren zur Verfügung gestellt habe.

Ursprünglich wollte ich nämlich an „Nadim“, dem Gewinnerprojekt aus der Umfrage diesen Sommer weiterschreiben. Dort wären keine 50.000 Wörter mehr gebraucht worden, weshalb ich mir ein kleineres Ziel setzen wollte.

Und dann kam Savage

Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen und Monaten nur sehr wenig geschrieben. Zum einen, weil ich „Savage – Schatten der Vergangenheit“, den zweiten Band meiner Vampirreihe gelauncht habe, zum anderen, weil ich in meinem Teilzeitjob für die Romanschule Schreibfluss die Online Autorenmesse 2019 mit vorbereitet habe. Beides hat meine volle Aufmerksamkeit – und Kraft – gefordert, sodass alles andere wirklich schlicht und ergreifend liegen blieb.

Der NaNoWriMo soll ein neuer Kickstart werden, um wieder ins Schreiben zu finden. Denn ich habe noch viel vor!

 

Vor allem habe ich mich nach den doch recht begeisterten Rückmeldungen der Blogger, Vorableser und vor allem einer absolut tollen Leserunde mit fantastischen Teilnehmerinnen dazu entschlossen, erst einmal die Savage-Reihe fortzuführen. Auch hier gab es einige Änderungen und aus den ursprünglich geplanten sechs Bänden sind mittlerweile 8, plus ein Sequel, plus vielleicht eine Novelle geworden (wenn du möchtest, kann ich über diesen Entwicklungsprozess auch nochmal berichten, schreib bei Interesse einfach in die Kommentare).

Warum ich Savage weiter schreibe

Zum Einen liegt das natürlich an eurem begeisterten Feedback, den tollen Rezensionen und den Forderungen nach dem nächsten Band. Es wäre unsinnig, etwas Neues anzufangen, wenn in der Serie noch so viel Potential liegt und ihr gerade alle angefixt seid.

Zum Anderen habe ich beim Schreiben von Nadim festgestellt, dass der Storyplot zwar grob vorliegt und ein großer Teil auch schon geschrieben ist, aber irgendetwas noch nicht ganz stimmig ist. Die Geschichte um Nadim und Sahar hat nach meinem Gefühl einfach verdammt großes Potential und das möchte ich nicht vergeuden, indem ich da jetzt einfach „durchhetze“. Ich denke, es ist klüger, das Buch noch ein wenig ruhen zu lassen, meine Aufmerksamkeit Savage zu widmen und mich mit der Welt um Nadim weiter zu befassen, um wirklich alles aus der Geschichte herauszuholen.

Was ist mein Ziel im NaNo 2019?

Obwohl ich wie gesagt erst ein eigenes Ziel setzen wollte, habe ich mich jetzt doch für den „normalen“ NaNo angemeldet. Zum ersten Mal starte ich wirklich mit einem komplett neuen Buch „bei null“ und bin schon wahnsinnig gespannt, wie weit ich diesen November komme.

Das Mindestziel sind natürlich die 50.000 Wörter, da ich aber nächstes Jahr so einige Bücher veröffentlichen will, versuche ich natürlich, Savage 3 so schnell wie möglich zu beenden und gleich Savage 4 zu schreiben, damit ihr die komplette Story von Bruce und Arina möglichst zeitnah bekommt.

Wer sich auf der NaNo-Seite mit mir befreunden will, findet mein Profil hier: Ally J. Stone, am aktivsten werde ich aber in der AuthorWing-NaNo-Gruppe auf Facebook sein. Komm gern dazu!

Und wenn du mich beim Schreibprozess begleiten willst, abonniere am besten meine Facebook-Seite und meinen Instagram-Kanal.

Liebe Grüße,
Ally

Figurenvorstellung: Love

Figurenvorstellung: Love

Da ich in meinen Figuren verschiedene Welten, Spezies und Kulturen beherberge, möchte ich dir die einzelnen Figuren und Regeln gern näher bringen. Zur Zeit arbeite ich am zweiten Band der Vampir-Reihe “Savage”, weshalb ich dir heute Love vorstelle. Vor zwei Wochen haben wir bereits Jackson kennen gelernt, er und Love sind die Hauptfiguren in Savage – Ruf der Instinkte.

Love

Die Herkunft: New York

Love – die Kurzform von Lavinia – wurde in New York geboren. Als Tochter von Cassia, einer reinrassigen Vampirin, gehört sie schon von Geburt an zum New Yorker Adel. Dementsprechend streng wurde sie auch erzogen und musste ihre wölfische Seite immer unterdrücken.

Tatsächlich hat sie ihren Vater niemals kennen gelernt und als sie vier Jahre alt war, wurde sie auch von ihrem Zwillingsbruder Darian getrennt. Erst nach diesem Vorfall führte Cassia ihre Tochter als ihr einziges Kind offiziell in die Gesellschaft ein. Offiziell wurde behauptet, ihr Vater sei ein Mensch gewesen, der sich an Cassia vergriffen hat und von ihrem neuen Vormund Thel getötet wurde.

Die Wölfin: Nyssa

Tatsächlich stammt Love von dem Blutwolf Elias. Damit ist sie ein Mischling, aber nicht, wie behauptet wird, menschlich. Blutwölfe sind Nachkommen von Vampiren und Werwölfen und stehen gesellschaftlich für Vampire ganz unten auf der letzten Stufe, sogar noch unter den Werwölfen selbst.

Deshalb darf auch niemand wissen, dass Love von einem Blutwolf abstammt. Durch die ständige Unterdrückung ihrer zweiten Natur hat sich ein zweites Bewusstsein entwickelt, dass sich zur Wehr setzt: Nyssa.

Nyssa ist brutal und instinktgetrieben. Sie tötet, wenn sie will und schert sich nicht darum, ob die Menschen etwas mitbekommen. Sie ist genauso stark wie Love und hält sich zwar oft zurück, kann Love aber auch übernehmen, wenn sie will, da Love sich stark beeinflussen lässt.

Er ist süß. Wir sollten ihn anknabbern, tönt es in ihrem Kopf.
Erschrocken weiten sich Loves Augen. Nyssa hat sich seit Wochen nicht zu Wort gemeldet. Die junge Vampirin hat gehofft, dass ihre zweite Hälfte sich mit der Situation genauso abgefunden hat, wie sie selbst.
Reg dich ab, Lavinia. Du weißt, dass wir durstig sind. Und dein toller Hüter erlaubt es doch, oder?
Das stimmt sogar. In einem erstaunlich ruhigen Gespräch hat sie Jackson darum gebeten, ihren Blutpaten meiden zu dürfen und sich im Gegenzug dazu bereit erklärt, sich künftig zu beherrschen. Die ersten paar Male hat er noch eingreifen müssen, aber inzwischen hat sie es unter Kontrolle.
Da sie nicht mehr so ungezügelt trinkt, ist sogar ihr Durst ein wenig zurückgegangen.
Jackson hat ihr erklärt, dass das Blut trinken ein bisschen so ist, wie Süßkram zu naschen. Isst man viel davon, will man noch mehr. Hält man bestimmte Grenzen ein, ist auch das Verlangen danach nicht so groß. Trotzdem hat sie inzwischen wieder Durst.
Es ist nur ein kurzer Biss. Ein kleiner Schluck. Komm schon …, flüstert es wieder in ihren Gedanken und Love spürt nun ganz deutlich die stärker werdende Anwesenheit der Anderen. Sie wirft einen unsicheren Blick in Jacksons Richtung, dann schiebt sie ihre Hand in die des Mannes und zieht ihn in Richtung der Flügeltüren.
Sie macht es ihr tatsächlich einfach. Langsam schiebt sich Nyssa weiter in Lavinias Bewusstsein, als die ahnungslose Vampirin den noch ahnungsloseren Menschen mit nach draußen nimmt. Ihr Plan geht auf, als der Hüter im Inneren zurückbleibt. Er wird ihr einen Vorsprung von ungefähr 60 Sekunden geben, ehe er sich unauffällig dazugesellt, um notfalls eingreifen zu können. Sorgsam verbirgt sie ihre Gedanken vor Lavinia, während sie in sich hineinlächelt.


Auszug aus “Savage – Ruf der Instinkte”

Der einsame Zwilling

Love hat einen Zwillingsbruder, den sie nicht mehr gesehen hat, seit sie 4 Jahre alt waren. Zustande kamen die beiden, als sich ihre Mutter Cassia aufgrund von Liebeskummer mit einem Blutwolf einließ. Elias wurde zunächst aufgrund seiner Herkunft von ihr abgewiesen, erwies sich aber als hartnäckig und konnte ihre arrogante Aristokratenschale schließlich knacken. Sie erwärmte sich gegen alle Regeln für den Blutwolf und brannte mit ihm durch. Dabei wurden die zwei von ihrer fruchtbaren Phase überrascht und zeugten die Zwillinge.

Aus Angst, was aus ihrem Leben werden würde, wenn alle wüssten, auf wen sie sich eingelassen hatte, belog sie Elias und sagte ihm, dass sie nicht schwanger geworden sei. Außerdem wollte sie ihn nie wieder sehen. Während sich der Blutwolf enttäuscht zurückzog, trug Cassia ihre Kinder aus und behauptete, sie wären von einem Menschen. Nur Thel, der Grund für ihren Liebeskummer und später auch ihr gesetzlicher Vormund, kannte die Wahrheit. Er half ihr, die wahre Herkunft der Kinder zu vertuschen.

Was Cassia nicht wusste: Elias hatte sich gar nicht zurück in die Berge verzogen, sondern sah immer mal wieder nach ihr. Dabei bekam er die Kinder irgendwann mit und konnte sich ausrechnen, dass sie von ihm stammten. Also stand er eines Tages vor der Tür und forderte den Umgang mit ihnen. Aus Angst, der Vampiradel könnte etwas mitbekommen, bot sie ihm an, seinen Sohn mitzunehmen und die Tochter zu behalten.

Im Gegensatz zu Love zeigte ihr Bruder schon frühe Anzeichen des Wolfes in sich. Cassia hoffte, dass das wölfische in Love nicht durchbrechen würde, weshalb sie sich schweren Herzens von ihrem Sohn lossagte, um wenigstens ihrer Tochter ein Leben unter den Vampiren und im Adel ermöglichen zu können. Elias war nicht begeistert, ging schließlich aber auf den Handel ein nahm Darian mit sich.

Von da an durfte Love nie wieder über ihren Bruder reden und auch keine Fragen nach ihrem Vater stellen. Cassia wurde immer strenger mit ihr und als auch Love erste Anzeichen des Wolfes in sich zeigte, zerbrach die Verbindung zwischen Mutter und Tochter.

Love

Die Begegnung

Love tut sich immer noch schwer mit ihrem Leben und als Cassia ihr verkündet, dass es Zeit wird, ihr einen Ehemann zu suchen, erbittet sie von ihrer Mutter ein Jahr in Freiheit. Sie darf eine Wohnung in New York anmieten und erhält ausreichend Geld, mit dem Versprechen, sich an bestimmte Regeln zu halten.

Kaum ist Love in Freiheit, schneidet sie sich die Haare kurz und genießt das shoppen und das Nachtleben. Allerdings ist sie erst ein paar Tage in Freiheit, als sie von einer Party heimkommt und vor ihrer Tür eine unangenehme Begegnung mit einem fremden Vampir: Jackson.

Er weist sich mit einem Papier als ihr neuer Hüter aus und ein kurzes und wütendes Telefonat mit ihrer Mutter bestätigt dies.

„Lavinia, nehme ich an? Ich bin Jackson. Deine Mutter schickt mich. Freut mich, dich kennenzulernen.“
Der Sarkasmus in seiner Stimme ist kaum zu überhören, allerdings ist ihm das ziemlich egal.
Verblüfft hält die junge Vampirin inne und starrt ihn an.
„Ein Wächter? Ist das ihr fucking Ernst?“
„Mama macht sich Sorgen um den Stolz der Familie“, gibt er salopp zurück.
Lavinia verzieht das Gesicht und ruckt ungeduldig an ihren Handgelenken. „Lass mich los!“
Jackson gibt sie frei und erhebt sich. Dann erst reicht er ihr die Hand, um ihr aufzuhelfen.
Trotzig ignoriert sie die Geste und rappelt sich alleine wieder auf. Leise fluchend bückt sie sich nach der Clutch, die bei ihrem Angriff zu Boden gefallen ist, holt ihr Handy daraus hervor und tippt wütend auf dem Touchscreen herum.
Mit einem giftigen Blick in Jacksons Richtung hält sie sich das schmale Gerät ans Ohr und wartet.
„Ist das dein fucking Ernst?“, begrüßt sie ihre Mutter, als diese abhebt.
„Lavinia, zügele dich. Was ist los?“
Die Stimme ihrer Mutter ist durch das Handy zu hören.
Jackson zündet sich eine weitere Zigarette an und behält derweil die Umgebung im Blick. Das hier wird unter Umständen länger dauern.
„Hier steht ein gruseliger Typ, der behauptet, dass du ihn geschickt hast!“
„Der Wächter ist da? Sehr gut.” Ihre Mutter klingt erleichtert. “Er wird ab sofort nicht mehr von deiner Seite weichen.“
„Was? WIESO?“
„Du bist eine unverheiratete Frau und du lebst allein. Dein Vormund hat beschlossen …“
„Der Vormund ist nicht mein Vater!“
„Aber er verfügt über dich. Er hat beschlossen, dass du einen Wächter bekommst, bis ein Ehemann gefunden ist.“
„Also ist das der Haken an der Wohnung?“
„Du bekommst wie gewünscht deine Freiheit. Bis zu einem gewissen Grad. Dafür wirst du heiraten, wenn ein Ehemann gefunden ist.“
„Hmm und vermutlich seid ihr schon fieberhaft auf der Suche, was? Was ist das für ne Freiheit, wenn dieser Idiot mir ständig hinterherwackelt?“
„Lavinia! Reiß dich zusammen! Er ist dort, um auf deine Unversehrtheit zu achten.“
„Unversehrtheit. Ist klar. Wieso vertraust du mir nicht?“
„Das tue ich, Liebes, aber …“
„… aber er nicht. Schon klar. Gute Nacht, Mum.“
„Lavin…“
Bevor ihre Mutter den Satz beenden kann, legt die junge Vampirin wütend auf und nimmt Jackson wieder ins Visier.

Auszug aus “Savage – Ruf der Instinkte”

Die Entwicklung

In der Zeit mit Jackson wird aus der unzufriedenen, arroganten Love eine junge, lebenslustige Frau. Sie lernt, Verantwortung zu übernehmen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem lernt sie den Wert eines Menschenleben zu schätzen und schließt Jackson, seine Familie und seine Freunde in Frankreich ins Herz.

Lies mehr über Love in “Savage – Ruf der Instinkte“! Erhältlich ab Mai 2019 bei Hawkify Books!