[AT] Ein Buch schreiben in 55 Tagen

[AT] Ein Buch schreiben in 55 Tagen

Ein Buch schreiben in nur 55 Tagen – ist das überhaupt möglich? Das werde ich definitiv herausfinden – denn die Deadline für meinen zweiten Liebesroman “Basterds 2” ist Ende Juli. Ich habe also 55 Tage Zeit, um einen Roman mit rund 25.000 Wörtern aus dem Boden zu stampfen. Neben Fulltime-Job und diversen anderen Projekten. Ist das verrückt? Vielleicht ein bisschen.

Ein Buch schreiben in 55 Tagen?

Vermutlich fragst du dich jetzt “Wieso tut man so etwas?”. Immerhin haben wir noch nicht November und der NaNo ist weit weg. Hinzu kommt, dass ich zusammen mit einer Kollegin ab dem 01.07.2018 unser Sommer-Bootcamp betreue. Ich muss also für unsere Trainees da sein, wöchentliche Live-Webinare abhalten, meine Blogs und den Podcast am Leben erhalten, gehe drei mal die Woche trainieren und fünf mal die Woche in Vollzeit arbeiten.

Wo zur Hölle bleibt da noch die Zeit, ein Buch zu schreiben? Noch dazu in so kurzer Zeit?

Die Ausgangssituation

Das Buch, das ich schreiben will, ist der zweite Band meiner Romance-Reihe “Basterds”, die ich unter meinem zweiten Pseudonym Nicky B. Barnes veröffentliche. Ursprünglich war angedacht, die Rohfassung im September diesen Jahres einzureichen. Ich hätte also noch ausreichend Zeit gehabt, erstmal ein paar aktuelle Projekte zu stemmen (unter anderem habe ich an Savage Band 2 weiter geschrieben) und dann den Liebesroman anzugehen.

Heute habe ich mit meiner Verlegerin allerdings ein Gespräch über den ersten Band und eine sinnvolle Zeitspanne für die Fortsetzung gehabt. Das Fazit: Der zweite Band muss schleunigst rauskommen und ich sollte ihn spätestens Ende Juli abgeben.

Die Kalkulation

Also fertigte ich eine Milchmädchenrechnung an: Wenn ich es bis zum 31.7.18 ausreize mit dem Schreiben, habe ich 55 Tage Zeit. Nehme ich die für einen Liebesroman durchschnittlichen 25K, muss ich pro Tag um die 450 Wörter schreiben, um es zu schaffen. Das klappt. Also sagte ich zu.

Zu Hause fiel mir dann ein: Du musst ihn ja bis Ende Juli nicht nur schreiben, sondern auch einmal durcharbeiten, ehe er ins Lektorat geht. Also muss ich täglich etwas mehr schreiben, um noch Zeit für den ersten Überarbeitungsdurchgang zu haben. Das macht die ganze Sache schon wieder spannend.

#55Tage

Mir ist absolut bewusst, dass es nie so kommt, wie man plant. Die Reise, die jetzt vor mir liegt, wird vermutlich recht chaotisch und von Müdigkeit, Chaos und jeder Menge Galgenhumor geprägt sein. Also alles gute Gründe, euch daran teilhaben zu lassen! 😀

Deswegen werde ich auf meinem Twitter-Account @stonebooks_de ab sofort unter dem Hashtag #55Tage darüber schreiben, wie es so läuft. Außerdem wird es regelmäßige kurze Blogartikel mit Updates geben.

Ich bin sehr gespannt, wie dieses Experiment läuft, erst recht, da ich schon an Tag 1 mit grandiosen null geschriebenen Worten ins Rennen starte. Meine Zeit nach der Arbeit habe ich nämlich damit zugebracht, an dem Projekt “Sommer-Bootcamp²”, dem Live-Trainingslager für Autoren zu arbeiten. Glücklicherweise ist das erste Kapitel von Basterds 2 aber schon fertig (auch wenn es kurz ist und ich davon noch nicht so ganz überzeugt bin).

Was glaubst du? Ist das zu schaffen? Schreib es in die Kommentare!

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Warum ich meine Buchpreise erhöht habe

Warum ich meine Buchpreise erhöht habe

Ich habe gerade meine Buchpreise erhöht. Weil ich Joshua, die Novelle zur Trilogie von “Geliebtes Blut”, aus KDP rausgenommen und auf neobooks eingestellt habe. Und ich dachte mir, wenn ich schon mal beim Einstellen bin, kann ich den Preis auch gleich abändern.

Bisher hat die Novelle 0,99 € gekostet und meine anderen Romane 2,99€. Jetzt kostet Joshua 1,99€ und Blutsbande, Schattenwolf, Bruderkrieg und Savage je 3,99€.

Der erste Preis

Wusstest du, dass Blutsbande mal 6,99€ gekostet hat als eBook, weil der Print 12,99€ kostet? Ich habe mein eBook mit diesem Preis eingestellt, weil ich hart daran gearbeitet habe. Weil ich meine Geschichte gut fand und weil ich für das Buch, das ich mit soviel Schweiß und Tränen erschaffen hatte, anständig bezahlt werden wollte. Und weil ich geglaubt habe, dass es angemessen ist, wenn das eBook wenigstens die Hälfte vom Print kostet – schließlich habe ich die selbe Arbeit und die selben Kosten hineingesteckt.

Irgendwann traf mich dann die Realität: Ich verkaufte nicht. Also senkte ich den Preis. Auf 4,99€. Auf 3,99€ und dann auf 2,99€. Weil alle SPler ihre Romane für 2,99€ verkauften.

Als dann die Novelle “Joshua” dazukam, habe ich mir ausgerechnet, welches Buch wie viele Seiten hat, den Preis auf einen Seitenpreis runtergebrochen und den dann mit den Seiten von Joshua multipliziert. Heraus kamen 0,99€. Der Preis bereitete mir Bauchschmerzen, aber gleichzeitig hatte ich Sorge, dass sich die Leser “verarscht” fühlen, wenn sie für eine Novelle 1,99€ bezahlen müssen, wo doch ein ganzer Roman nur 2,99€ kostet. Also bin ich mitgegangen.

Warum ich meine Buchpreise erhöht habe

Heute habe ich meine Buchpreise wieder erhöht. Um einen Euro. Das ist nicht nur nicht viel, das ist im Grunde gar nichts. Ich suchte aktuell die eBooks der Reihe “Vampire Academy” und zahle dort 6,99€ pro eBook (für die englische Originalversion). Und ich denke nicht einmal darüber nach. Weil ich diese Bücher liebe. Sie ziehen mich in ihren Bann und ich will so unbedingt wissen, wie die Geschichte um Dimka und Roza weitergeht, dass ich nach jedem Buch sofort das nächste kaufe.

Trotzdem bin ich mir im klaren darüber, dass ich vermutlich potentielle Leser verliere. Weil meine Bücher jetzt “so viel” kosten. Aber weißt du was? Damit werde ich klar kommen. Inzwischen bin ich seit über zwei Jahren veröffentlichte Autorin, habe sechs Bücher rausgebracht, eins davon im Verlag, fünf im Selfpublishing und habe so langsam die ersten treuen Leser.

Ich weiß, dass es Menschen gibt, die lieben, was ich schreibe. Ich weiß, dass ich liebe, was ich schreibe. Und ich weiß wieder, dass meine Bücher etwas wert sind. Ich weiß auch, dass sie mehr wert sind, als 3,99€, aber tasten wir uns Schritt für Schritt vorwärts, du und ich.

In letzter Zeit habe ich darüber nachgedacht, meine vorhandenen Kurzgeschichten einzusammeln und zu veröffentlichen. Es sind einige Schätzchen darunter, die ich schon so lange in die Welt entlassen will. Zum Beispiel “Die Suche der Sehnsucht”, die so ganz anders ist, als das, was du schon von mir kennst.

Würde ich nach meiner aktuellen Preisstruktur gehen, müsste ich sie alle für 0,99€ verscherbeln – und das hat mich wachgerüttelt. Dass ich Joshua für 0,99€ rauswerfe, hat mir Bauchschmerzen bereitet, seit ich das Buch eingestellt habe und es ist seitdem nicht weggegangen.

Der Gedanke, mit meinen anderen Geschichten das Gleiche zu spüren und immer weiter in diese Billigspirale zu rutschen, hat mich fast davon abgehalten, meine Kurzgeschichten zu veröffentlichen.

Also hab ich aufgehört …

Ich hab aufgehört, zu gucken, zu welchem Preis “alle anderen” ihre Bücher verkaufen. Ich hab aufgehört, Preise einzustellen, mit denen ich mich nicht wohl fühle. Klar, wenn ich mal ne Amazon Preisaktion mitmache, um mein Buch kurzzeitig zu pushen, ist das für mich nochmal was anderes. Das sehe ich dann als Werbeausgabe an. Aber ein Dauerpreis, der mir Unwohlsein bereitet – der wird nicht mehr drin sein.

Das kann ich mir vermutlich nur erlauben, eben WEIL ich inzwischen einige Leser und Rezensionen habe. Und vielleicht kann ich es mir auch nicht erlauben und meine Verkäufe gehen jetzt noch mal so richtig in den Keller.

Aber vielleicht habe ich auch Leser, die den zusätzlichen Euro gern zahlen. Die meine Bücher weiterhin lieben, lesen, rezensieren und empfehlen. Die auch meine Kurzgeschichten haben wollen.

Ich habe mich entschlossen, daran zu glauben, dass Geschichten in dieser Welt noch etwas wert sind. Dass ich erwarten darf, für die Arbeit, die ich leiste, einen Gegenwert zu erhalten. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch Leute gibt, die sich darüber “ärgern” werden. Ich weiß auch, dass es Menschen gibt, die meine Bücher über Piratenseiten klauen.

Aber wer schreibt mir denn vor, dass ich mich mit diesen Menschen beschäftigen muss? Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass meine Zeit kostbar ist. Erst recht, wenn ich sie mit dem Schreiben von Büchern verbringe. Für mich macht es also Sinn, meine kostbare Zeit den Lesern zu widmen, die meine Bücher auf ehrliche Weise kaufen, lesen und rezensieren. Den Lesern, die den Wert eines guten Buches zu schätzen wissen und die die Arbeit respektieren, die dahinter steckt.

Mit den neuen Preisen fühle ich mich jetzt sehr viel wohler und ich kann dir gar nicht sagen, wie gut sich das anfühlt.

Was ist mit dir? Wie viel glaubst du, sollte eine Geschichte wert sein? Wie viel bist du bereit, für ein gutes Buch – auch wenn es ein eBook ist – zu zahlen, wenn dir die Geschichte gefällt? Schreib es mir in die Kommentare!

 

 

[AT] Warum Marketing für Autoren so wichtig ist

[AT] Warum Marketing für Autoren so wichtig ist

Marketing für dein Buch

Wenn ich an das Autorendasein denke, denke ich zuallererst ans Schreiben. Okay, zuallererst denke ich an Twitter – aber direkt danach geht es um das Schreiben von Büchern. Dabei weiß ich – und besonders in der letzten Zeit ist es mir vermehrt aufgefallen – dass es dabei um sehr viel mehr geht. Wenn du als Autor oder Autorin erfolgreich sein willst, reicht es nicht, ein Buch zu schreiben, das deine Leser mögen. Du musst es ihnen durch Marketing auch nahe bringen. Du musst zeigen, dass es existiert – dass DU existierst.

Vermutlich kann ich mit dieser Erkenntnis niemanden mehr schocken, weil wir es alle wissen. Aber als Autor musst du vor allem eins tun: Dich und deine Bücher vermarkten.

Und wenn ich ehrlich bin, bin ich darin bisher richtig richtig schlecht gewesen. Mein dritter Roman Bruderkrieg* ist seit Wochen online und hat nicht eine einzige Rezension bekommen!

Das Problem mit meinem Marketing

Das liegt sicher nicht daran, dass das Buch schlecht ist. Sondern daran, dass das Marketing wie folgt aussah: “Bruderkrieg ist endlich online!”. Einmal auf Twitter, einmal auf Facebook. Außerdem habe ich das Buch hier auf der Startseite eingebunden.

Das wars. Ich schreibe seit Monaten keine Newsletter mehr, über die ich die Beziehung zu meinen Lesern hätte aufbauen und halten können. Ich habe keine weitere Leserunde auf lovelybooks mehr veranstaltet und mein Buch auch nicht weiter beworben. Stattdessen schreibe ich am nächsten, weil es damit dann vielleicht klappt. Immerhin lief der erste Teil von Savage doch recht gut. Das Problem ist nur: Wenn ich das genauso “vermarkte”, wird das wohl nichts.

Die Lösung für mein Buchmarketing

Ich habe angefangen, Landingpages für meine Bücher zu basteln. Alle meine Bücher findest du hier zwar auf der Seite Bücher, aber damit kann ich nicht wirklich arbeiten. Diese Seite ist eine Aufzählung für dich als interessierten Leser, wenn du meine Webseite besuchst. Weil es dich vielleicht interessiert, was ich sonst noch so für Bücher geschrieben habe. Aber damit kann ich keine Werbung schalten. Warum? Sehen wir uns das mal an:

Stell dir vor, ich designe eine Facebook Ad für Blutsbande, den ersten Teil meiner Werwolf-Trilogie. Die Werbung ist auf Band eins ausgerichtet, weil ich dich logischerweise zuerst für den Anfang der Geschichte interessieren will. Der Klappentext sieht aus wie folgt:

Tristan Baker ist schon sein ganzes Leben lang unglücklich in Robin verliebt. Seit einigen Wochen gerät zudem sein bisher ruhiges Leben in Gefahr. Nicht nur sein Körper verändert sich auf geheimnisvolle Weise, auch seine Freunde benehmen sich merkwürdig.
Als eine Fremde in sein Leben tritt, ändert sich plötzlich alles. Es kommt zum Streit mit seinen Freunden – seine Welt, wie er sie kannte, droht zu zerfallen. Hinter seinem Rücken entbrennt ein Wettstreit, denn auf einmal erheben sowohl Vampire, als auch Werwölfe Anspruch auf ihn. Viel zu spät erfährt er eine Wahrheit, die nur noch mehr Fragen aufwirft.

Tristan muss eine Entscheidung treffen: Wem wird er in diesem neuen Leben seine Treue schenken?

Nun kann ich dich entweder direkt auf Amazon umleiten oder auf meine Webseite schicken. Schicke ich dich auf Amazon weiter, ist alles klar.
Klüger ist es meines Erachtens nach aber, wenn ich dich zumindest mit einer zweiten Ad auf meine Webseite lotse. Schließlich möchte ich meine Besucherzahlen erhöhen, dir mehr von mir und meinen Werken erzählen und eine Beziehung zu dir aufbauen. Also leite ich dich auf meine Bücherseite.

Du kommst von einer Ad über Blutsbande, möchtest mehr über dieses Buch erfahren und landest hier:

Marketing: Landingpage Bücher

Vermutlich zurecht denkst du dir “HÄH??”. Da ich die neuesten Bücher immer ganz oben einbaue, damit wiederkehrende Leser immer die neuesten Exemplare sehen, musst du dich erst nach ganz unten scrollen, um die erhofften Infos zu finden. Aus Platzmangel kann ich aber auch hier nur den Klappentext einstellen, was dir nicht viel weiter hilft. Vermutlich verärgere ich dich damit eher und du verlässt meine Seite.

Deshalb versuche ich es nun mit Landingpages. Eine erste Landingpage für Blutsbande ist bereits erstellt und online. Klickst du nun auf die Ad, landest du auf dieser Seite:

Marketing: Landingpage Buch Blutsbande

Hier findest du das Cover, noch einmal den Klappentext, eine kurze Vorstellung zu meiner Webseite, ein paar Leserstimmen von Amazon und die Einladung, dich in meinen Newsletter einzutragen. Außerdem findest du einen Button “Blutsbande jetzt kaufen”, über den du auf die Amazonseite gelangst, um das Buch zu kaufen.

Da ich das noch nie getestet habe, weiß ich natürlich nicht, ob es funktioniert. Ich freue mich aber schon darauf, auch die anderen Landingpages zu basteln, Bilder für die verschiedenen Facebook Ads zu designen und auszuprobieren, ob und wie gut es funktioniert. Zu Testzwecken werde ich zuerst nur Blutsbande und Savage – Ruf der Instinkte bewerben.

Bei beiden Büchern handelt es sich um erste Bände einer Trilogie bzw. Serie.

Interessiert es dich, ob diese Idee funktioniert oder hast du vielleicht schon eigene Erfahrungen mit Buchverkäufen über Landingpages und Facebook Ads? Dann schreibe mir deine Erfahrungen gern in die Kommentare!

Warum Marketing für Autoren so wichtig ist

Kommen wir zurück zur Anfangsfrage. Ich kenne sehr viele Autoren und weiß, dass “wir” uns gern verkriechen. Einige Leute sind richtig gut darin, sich selbst zu vermarkten, wie etwa Annika Bühnemann, Jasmin Zipperling, Jennifer Jäger, Benjamin Spang oder Marcus Johanus. Aber sehr viele schreiben einfach nur ihre Bücher, veröffentlichen sie und reden dann nie wieder darüber. So wie ich.

Vermuten würdest du das vermutlich nicht. Auf Twitter habe ich mittlerweile über 1.100 Follower und tweete alles, was mir gerade so aus dem Schädel fällt. Ich habe die Autorencommunity AuthorWing gegründet und war neulich als Expertin auf der ersten Online Autorenmesse von Jurenka Jurk (übrigens auch eine spitzen Marketing-Aktion!) zu Gast.

Aber bei all dem, was ich so ablasse, geht es entweder darum, witzige Dinge zu teilen, meinen Sarkasmus in die Welt zu spritzen oder anderen bei ihren Schreib- und Buchproblemen zu helfen. Selbst meine Bücher, die du oben im Hintergrund siehst, habe ich erst mitten im Interview (als das Netz mal wieder ausfiel) dorthin gestellt. Weil ich vorher nicht mal daran gedacht hatte! Und das, obwohl ich schon Podcast-Videos der Schreibdilletanten gesehen habe, bei denen Marcus direkt vor seinen Büchern sitzt.
Er macht es uns vor! Er redet über Themen, die uns interessieren und wir haben dabei eine halbe Stunde sein Buch vor der Nase! Das ist kostenloses Marketing, dass ihn genau fünf Sekunden gekostet hat: Buch in den Schrank stellen.

Oder die Bilder anderer Autoren auf Instagram. So oft sehe ich Bilder, in die sie irgendwie ihre Bücher mit reinbringen. Sieh dir meinen Instagram-Kanal an: Wie oft findest du da meine Bücher im Bild?
Zu nicht mal 1%.

Dabei ist gutes Marketing so so wichtig. Ich verkaufe kaum etwas, das ist die traurige Wahrheit. Ich möchte, dass meine Bücher einen Großteil meines Einkommens ausmachen. Ich möchte eine Autorin werden, die den Leuten was sagt, deren Bücher gekauft und geliebt werden.

Ich möchte eine Buchreihe schreiben, die so verdammt beliebt ist, dass ich den letzten Teil nur als Print rausbringen und ganz vorn “Fickt euch, eBook-Piraten!” reinschreiben kann – und damit durchkomme.

Das wird mir aber nicht gelingen, solange ich schweige (was ich sonst eher selten tue).

Und weißt du was? Ich freue mich so richtig auf das, was jetzt kommt. Ich freue mich auf meine “ersten Schritte” im Buchmarketing. Darauf, Dinge auszuprobieren und zu sehen, dass sie funktionieren.

Möchtest du auch besser im Buchmarketing werden, hast aber keine Ideen? Wie wäre es, wenn wir uns zusammentun? Schreibe in die Kommentare, wenn du Lust auf eine Autoren-Marketing-Taskforce hast, die gemeinsam Ideen austauscht, testet und sich gegenseitig unterstützt.

Wenn sich genug Leute melden, lasse ich mir etwas einfallen, wie ich eine solche Gruppe am sinnigsten umsetzen kann.

Liebes Tagebuch, lieber Leser – das war es für heute. Nur noch eine Bitte: Wenn du auf Facebook bist, besuche doch meine Autorenseite und lass ein like da – dort findest du regelmäßig Inhalte von mir. Ich freu mich auf den Austausch mit dir!

Marketing: Ally J. Stone Facebookseite

Alles Liebe, Ally

*Bei den Links mit Stern handelt es sich um Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn du das Buch über meinen Link kaufst, erhalte ich einen kleinen Bonus. Dich kostet es keinen Cent.

[AT] Hier fängt die Reise an

[AT] Hier fängt die Reise an

Hier fängt die Reise an, genau an diesem Punkt. Ich schreibe ein Buch. Nun, eigentlich sind es sogar zwei Bücher. Und es sind nicht meine ersten, sondern Buch sechs und sieben. Ich stecke aber in einer neuen Situation, die es mir nicht gerade einfach macht, weiterhin an meinen Büchern zu schreiben. Deshalb möchte ich diesen Weg dokumentieren. Um aufzuzeigen, dass es Arbeit ist, ein Buch zu schreiben. Um zu zeigen, dass es trotzdem geht. Und nicht zuletzt, weil es Leute gibt, die mich auf meiner Reise begleiten und mir öffentlich in den Arsch treten, wenn ich nichts mehr blogge oder nur noch darüber blogge, dass ich nichts mehr schreibe.

Das interaktive Autorentagebuch

Ein Wunsch von mir ist es, dieses Autorentagebuch interaktiv zu gestalten. Das bedeutet: Ich erzähle etwas von mir und du erzählst etwas von dir. Deine Kommentare können meine Reise und meine Einträge beeinflussen, denn du schickst mich auf Wege, über die ich selbst vielleicht noch gar nicht nachgedacht habe. Einladen möchte ich hierbei zwei Gruppen: Andere Autoren und Leser.

Autoren

Du bist Autor? Dann bist du vermutlich selbst gerade auf einer Buchreise. Erzähl mir davon! Schreib mir in die Kommentare, was dich momentan auf deiner Schreibreise bewegt. Welche Probleme hast du, welche Erfolge, welche Tipps hast du vielleicht auch für mich und meine eigenen Hürden? Vielleicht hast du auch bestimmte Fragen zu dem ein oder anderen Schreibthema oder Kritik zu einer der Methoden, die ich austeste. In diesem Autorentagebuch können wir über alles Schreibrelevante sprechen. Und keine Angst: Nur, weil dieses Tagebuch dir antwortet, landest du nicht automatisch mit einer riesigen Schlange in der Kanalisation. Versprochen.

Leser

Vielleicht bist du aber auch oder sogar ausschließlich Leser. Besonders dann möchte ich sagen: Herzlich Willkommen! Ich bin Ally und schreibe Bücher, die hoffentlich genau deinen Geschmack treffen! Wenn du auf einen Titel wie “Autorentagebuch” klickst, erhoffst du dir vermutlich Einblicke in die Arbeit eines Autors. Wie entstehen all diese Figuren? Welche Gedankengänge fanden statt, als Seth oder Nick geschaffen wurden? Wie kam Luna in die Geschichte und wieso gibt es nur über Joshua einen Einzelband? Vielleicht denkst du aber auch einfach nur “meine Fresse, wie lange kann es bitte dauern, Savage 2 zu schreiben?”.

Wie auch immer deine Fragen lauten, was auch immer du gern erfahren möchtest: Schreib es in die Kommentare! Dieses Tagebuch soll ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen sein und mit deinen Kommentaren kannst du die Richtung steuern. Also hau in die Tasten!

Hier fängt die Reise an

Lass uns damit anfangen, uns etwas kennen zu lernen. Mein Name ist Alice und ich schreibe Urban Fantasy und Romantasy unter dem Pseudonym “Ally J. Stone”. Zusätzlich plane ich, bald unter dem Pseudonym “Nicky Barnes” Romance Bücher zu veröffentlichen.

Aktuell arbeite ich an zwei Buchprojekten. Savage 2, die Fortsetzung zu Savage – Ruf der Instinkte* und meinem ersten Romance Band für Nicky Barnes.

Was sind meine Ziele?

Meine ersten anfänglichen Ziele sind recht bescheiden.

  • Savage 2 fertig stellen und veröffentlichen
  • Nickys erstes Buch fertig stellen und veröffentlichen
  • dafür sorgen, dass Bruderkrieg* endlich erste Rezensionen erhält
  • meine Buchverkäufe generell wieder ankurbeln

Was sind meine Probleme?

Als ich mit dem Schreiben anfing, hatte ich einen entspannten Job, in dem nicht viel zu tun war. Genauer gesagt habe ich mich den ganzen Tag eher gelangweilt und musste obendrein nur 36 Stunden die Woche arbeiten. Da war es natürlich sehr viel einfacher, all meine Kreativität in meine Bücher zu ballern (und den ganzen Tag auf Facebook zu netzwerken *hust*).

Der Vollzeitjob

Jetzt arbeite ich in einem Startup. Das bedeutet: Viel zu tun und dann noch mehr zu tun und wenn man damit fertig ist, gibt es noch mehr zu tun. Ich schreibe, recherchiere und lerne den ganzen Tag neues. Das ist schön, weil ich gern lerne, es ist aber vor allem auch anstrengend und fordernd. Wenn ich Abends nach Hause komme, bin ich dementsprechend ausgelutscht. Schreiben? Hahahahahaha. Mein normaler Abend sieht so aus: Essen, Couch, stupide eine Serie oder einen Film schauen, Bett. Das glamouröse Leben eines nebenberuflichen Autors.

Was also tun? Morgens schreiben? Morgens möchte ich aber trainieren gehen, denn auch mein Training ist mir wichtig. Mein AuthorWing-Welpe C.C.Patricks wird inzwischen schon wahnsinnig, weil ich mein Training ständig von morgens nach abends und wieder zurück schiebe und dauernd von meiner Trainingsroutine erzähle (die ich eines Tages ganz bestimmt haben werde). An dieser Stelle: Sorry C!

Der fehlende Fokus

Bei mir sind so viele Baustellen offen, dass ich am liebsten an allen gleichzeitig arbeiten würde. Selbst während ich diesen Artikel hier schreibe, habe ich mich gerade um bestimmt drölfzig andere Dinge gekümmert. Ich habe meine Buchseite von stonebooks.de überarbeitet, weil die eine Überschrift nicht wie die anderen war. Ich hab überlegt, ob es nicht sinnvoller wäre, eine Landingpage pro Buch oder wenigstens pro Serie anzulegen und konnte mich gerade so davon abhalten, das nicht JETZT sofort umzusetzen. Dann hat mir der – Trennstrich, der in den Google Ergebnissen angezeigt wird, nicht gefallen. Ich habe ihn zufällig unter dem Editor gesehen. Also habe ich so lange WP durchsucht, bis ich ihn in | ändern konnte. Dabei habe ich auch gleich meine Links von Titel und Tag auf nur Titel geändert und auf meiner Nicky Barnes Facebookseite ein neues Bild eingestellt, das ich am Laptop von meinem eigenen Instagramkanal geklaut hab (japp, das geht, wenn man weiß wie).

Natürlich konnte ich das Bild nicht nur einfach so einstellen, denn ein Text musste auch her – schließlich will ich ja wieder mehr Marketing machen:

Ablenkungen lauern überall und am schlimmsten sind die “geht doch ganz schnell” Sachen, die unbedingt sofort fertig sein müssen. Schließlich kann ich dir schlecht die Nicky Seite verlinken, wenn sie dann doof aussieht oder?

Das Problem an all diesen Ablenkungen ist, dass sie tatsächlich schnell umzusetzen sind. Aber eine führt zur nächsten und am Ende des Tages hast du viel getan, wenig konstruktives geschafft und vor allem null Wörter geschrieben.

Keine Lust

Das dritte und vorerst letzte große Problem: Ich habe oft einfach keine Lust. Merkst du, dass trotz eines Fulltime-Jobs und all meiner anderen Projekte die Zeit keines meiner Probleme ist? Ich glaube nämlich daran, dass wir alle nur 24 Stunden pro Tag haben. Und das es einen Grund dafür gibt, wieso manche Menschen erfolgreicher ihre Ziele umsetzen, als andere. Sie legen schlicht ihre Prioritäten fest und handeln dann nach ihren Standards. Sie jammern nicht über Probleme, sie finden Lösungen und setzen diese um.

Deshalb habe ich aufgehört, die “ich habe keine Zeit” Lüge zu benutzen. Wenn ich etwas nicht tue, dann suche und benenne ich den ehrlichen Grund. Ich habe vor und nach der Arbeit Zeit zum Schreiben. Ich habe auch an den meisten Wochenenden Zeit. Ich bin oftmals nur eben ausgebrannt oder habe schlicht keine Lust.

Warum ich trotzdem schreiben will

An dieser Stelle könnte ich es eigentlich beenden und sagen: Du hast keine Lust zum Schreiben, also ist der Ausflug ins Thema “Autor” nun wohl vorbei. Warum ich es nicht tue? Weil ich nicht kann.

Vielleicht hast du schon von meiner Autoren-Community AuthorWing gehört. Ist dir schon einmal der (zugegebenermaßen recht neue) Slogan aufgefallen?

authorwing.de

Wenn du nicht aufhören kannst, dann bist du Autor/Autorin. Dieser Slogan stammt von mir, weil er genau das widerspiegelt, was ich selbst empfinde. Ich habe in meinem Leben oft versucht “vernünftiger” Arbeit nachzugehen. Ich habe mir oft eingeredet und vor allem einreden lassen, dass das Schreiben nur ein Hobby sein und bleiben sollte. Dass Schreiben keine Zukunft hat und Schriftsteller immer am Existenzminimum leben müssen, weil das schon immer so war.

Weißt du was passiert ist? Ich wurde richtig richtig unglücklich. Und ich kehrte immer wieder zum Schreiben zurück. Ich fing an zu bloggen, ich fing an, Tagebuch zu schreiben, ich sammelte Notizen für Bücher, die ich niemals schreiben würde und ich fing an, die Reihe “Geliebtes Blut”, mit den Büchern Blutsbande, Schattenwolf und Bruderkrieg zu schreiben. In meinem Kopf. Ich erschuf Rassen, ich schrieb kurze Texte auf englisch, nur in meine Notizbücher und nur Fragmente. Sichtweisen einzelner Figuren, kaum ein Moment aus ihrer Geschichte, der doch so viel erzählte. Ich schrieb sogar “Scrapbook-Texte” zu Kim, einer Figur aus Twilight, die über Bella, Edward und Jacob nachdachte. Ich schrieb auch andere kurze Texte und habe inzwischen ein ganzes Buch voll davon (wenn du etwas davon lesen möchtest, schreib es in die Kommentare, ich teile sie gern mit dir).

Ich kann nicht aufhören, ganz einfach. Weil ich eine Autorin bin, eine Bloggerin und auch mit dem Gedanken spiele, Podcasterin zu werden. Ich bin nicht nur Alice, ich bin auch Ally. Und ich bin auch Nicky.

Ich bin Autorin. Und deswegen werde ich verdammt noch mal einen Weg finden, auch als solche zu leben. Schreib mir deine Fragen, Gedanken und eigenen Erfahrungen als Autor oder Leser in die Kommentare und lass uns diesen Weg gemeinsam gehen.

Was also tun?

Ausprobieren. Ich werde einfach immer wieder neue Wege probieren, alte neu kombinieren und so lange nach meinem Rhytmus suchen, bis ich ihn gefunden habe.

Lernen. Ich werde aus meinen Fehlern lernen, aus deinen Erfahrungen und Empfehlungen, aus dem was klappt und was nicht klappt. Und ich werde wieder vermehrt Blogartikel und Zeitschriften zu dem Thema lesen. Allen voran den Selfpublisher und die Federwelt, die seit ungefähr einhundert Jahren auf meinem “zu lesen” Zeitschriftenstapel liegen.

Konkret bedeutet das …

Ich werde mein Training fürs erste doch wieder auf den Abend verlegen. Mein Tag beginnt ohnehin um fünf Uhr, weil ich mit meinem #team5am vor der Arbeit etwas schaffen will. Ich hab gemerkt, wenn ich länger schlafe und dann “nur” zur Arbeit gehe, bin ich den ganzen Tag unproduktiv und muss mich wirklich angestrengt durch die Arbeitsstunden schleppen. Es ist sehr viel einfacher, den Tag anzugreifen, wenn ich früh schon etwas schaffe.

Außerdem werde ich wieder jeden Tag schreiben. Und wenn es nur zehn verdammte Wörter sind. Hauptsache, im Manuskript geht es weiter.
Das aktuelle Manuskript, an dem ich hauptsächlich arbeite, wird Savage 2 sein, denn dort gibt es Leser, die schon ungeduldig warten – und das zurecht, denn “Savage – Ruf der Instinkte” kam im Dezember 2016 raus.

Der Autor – Ein Leben am Existenzminimum

Ich wäre nicht Ally, wenn ich zu dem Punkt “als Autor hast du niemals Geld und musst immer arm sein” die Klappe halten würde. Es ist nämlich ein Glaubenssatz und vor allem ein gefährlicher. Weil er mich und viele andere Autoren davon abhält, wirklich viel Zeit und Kraft (und ja, an den richtigen Stellen auch Geld) in ihre Bücher und ihre Leidenschaft zu stecken. Weil wir uns damit selbst klein halten. Dagegen werde ich angehen, weil ich gar nicht einsehe, dass wir uns von irgendwelchen blöden Überzeugungen, die gar nicht stimmen, zurückhalten lassen.

Deswegen habe ich für dich zum Abschluss ein kleines Interview herausgesucht. Allein wenn ich die ersten Worte höre, schießen mir sofort die Tränen in die Augen. Was diese Frau getan hat und welche Auswirkungen ihre Bücher auf die Welt haben, ist unglaublich.

Hier geht es zu J.K.Rowlings Interview: Interview

Hinweis: Da das Video knapp eine Stunde geht und wirklich, wirklich toll ist, schreib am besten zuerst deinen Kommentar. Denn danach wirst du sicherlich abgelenkt sein und anderes im Kopf haben. Stichwort: Fokus.

Alles Liebe, Ally

*Bei den Links mit Stern handelt es sich um Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn du das Buch über meinen Link kaufst, erhalte ich einen kleinen Bonus. Dich kostet es keinen Cent.

 

#konkurrenzfrei

#konkurrenzfrei

In den letzten paar Tagen bin ich immer mal wieder mit dem Thema “Konkurrenz unter Autoren” in Verbindung gekommen. Seit einer Weile bin ich Teil der Wortstürmer und gehöre auch zu den noch ganz neuen BartBroAuthors – beides sind Zusammenschlüsse von Autoren. Ziel dieser Zusammenschlüsse ist es, gemeinsam mehr Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen. Bereits 2014 stellte ich fest, dass Autoren im Grunde Rudeltiere sind. Das klischeehafte Bild des in seiner Kammer bei einer Kerze einsam vor sich hinschreibenden Autors, ist zum größten Teil längst überholt.

Trotzdem herrscht in vielen Köpfen immer noch das Konkurrenzdenken. Kollegen werden mit Rezensionen nieder gemacht, die nicht nur eine schlechte Bewertung abgeben, sondern auch noch völlig inhaltsleer sind und kein bisschen auf das Werk schließen lassen. Oder es wird öffentlich an anderen Kollegen herumgemäkelt, nur negativ kommentiert und hinter dem Rücken gelästert oder sogar zum Boykott aufgerufen.

Ich hab viel darüber nachgedacht, wieso das so ist. Ist es, weil wir einfach menschlich sind und nun mal voller Fehler stecken? Ist es Neid? Unzufriedenheit? Oder ist es die Angst, der Andere könnte mir etwas wegnehmen, wenn er auch gut verkauft? Vielleicht ist es nichts davon, sondern ein anderer Grund, der sich mir nicht erschließt, vielleicht ist es aber auch alles zusammen.

Aber dann gibt es da noch diese andere Möglichkeit und diesen anderen Trend. Die Möglichkeit des Netzwerkens und der Trend dieser Autorenzusammenschlüsse. Beides habe ich ausgetestet und mich sowohl der Schreibnacht angeschlossen, als auch am NaNoWriMo 2015 in der Gemeinschaft teilgenommen und auch privat einen engeren Kontakt mit dem ein oder anderen Kollegen oder Kollegin geschlossen.

Dadurch habe ich nicht nur massenweise input, Tricks und Geheimtipps bekommen, sondern auch wahnsinnig tolle und interessante Menschen kennen gelernt. Mich mit anderen Autoren und auch mit Lesern auszutauschen, kurbelt meine Inspiration und auch meine Motivation unglaublich an. Und ich habe gelernt: Kreative Menschen sind sehr sehr toll.

Natürlich gibt es auch ein paar, mit denen man sich nicht so toll versteht und manche Wege müssen sich hin und wieder trennen. Aber wie sagte meine Mutter immer so schön? Ein paar leere Flaschen gibt es in jedem Kasten. Dann hat es eben nicht gepasst oder nicht sollen sein. Und das ist okay. Aber es überschattet nicht die wundervollen Kontakte, die sich bisher ergeben haben, die tollen Gespräche und die lieben Menschen, die ich fand und nicht mehr missen möchte.

Muss es dadurch dann aber gleich in Konkurrenzkämpfe und Schlammschlachten ausarten? Ich habe bisher die “Taktik” verfolgt, Menschen, die ich nicht unbedingt mag, einfach aus dem Weg zu gehen. Und bisher hat das sehr gut funktioniert. Ein gewisser Konkurrenzdruck ist manchmal vielleicht gar nicht schlecht. Einige spornt es an und motiviert sie, Bestleistungen zu erbringen. Ich frage mich allerdings, ob es dazu nötig ist, auf die miese Schiene abzurutschen. Wieso Zeit damit vergeuden, andere “runter zu rezensieren”, anzugreifen oder schlecht zu machen, wenn man genau diese Zeit, Kraft und Kreativität auch nutzen könnte, um seiner eigenen Marke und seinen eigenen Lesern etwas Gutes zu tun? Deine Leser haben davon jedenfalls einiges mehr.

Ich bin sehr froh, mich den Autorenvereinigungen und auch den Autorengruppen angeschlossen zu haben und Teil eines großen Miteinanders zu sein, anstatt in einem Gegeneinander ums Überleben kämpfen zu müssen.

Hunger Games für Autoren? I don’t like. Und deshalb habe ich beschlossen, einfach #konkurrenzfrei zu denken. Ich freue mich, wenn meine Bücher gut ankommen und geliebt werden. Aber ich freue mich auch, wenn andere Kollegen Erfolg haben und ganz aufgeregt und glücklich darüber berichten. Und hell yes – ich werde megastürmisch begeistert sein, wenn die ersten Schützlinge der AuthorWing ihre eigenen Flügel ausbreiten und den ersten Flug unternehmen. Denn seien wir mal ehrlich – so schnell und so viel, wie ein wirklich begeisterter Leser konsumiert, können wir gar nicht schreiben. Das kann niemand. Seien wir doch also lieber froh darüber, so viele nette Kollegen zu haben, die uns einen Teil der Arbeit abnehmen.

Und zuletzt ein Aufruf an meine lieben Kollegen: Spread the word! Was denkt ihr darüber, #konkurrenzfrei zu handeln? Nutzt den Hashtag, damit ich euch auf Facebook und Twitter finde und eure Artikel teilen kann. Natürlich sind auch die Gedanken unserer Leser dazu ausdrücklich erwünscht! 🙂